Das Projekt
Der Verein mosa!k ist Initiant und hauptverantwortlich für das in den Jahren 2025 – 2028 durch Gesundheitsförderung Schweiz geförderte Projekt PortoFaro.
Um was geht es im Projekt PortoFaro?
Im Zentrum des Projekts PortoFaro stehen junge Menschen mit Demenz (young onset dementia = YOD) und ihre Familien. Sie sind aufgrund der enormen biopsychosozialen Auswirkungen der Erkrankung im Familiensystem, sowie der geringen Bekanntheit ihrer Situation, in einem besonderen Ausmass belastet. Mit diesem Projekt soll eine systematische Sekundär- und Tertiärprävention für YOD realisiert werden. Dazu entwickeln wir ein Konzept zur Begleitung und Unterstützung von Personen mit YOD und deren Familien, bauen in Zusammenarbeit mit anderen lokalen Organisationen präventiv wirksame Angebote für Betroffene und Familien aus und sorgen für eine nachhaltige Finanzierung. Wir nutzen für dieses Projekt das Bild des Hafens (ital: Porto) und des Leuchtturms (ital: Faro). Das Projekt soll Betroffenen zu mehr Orientierung auf ihrem Weg (Faro) sowie Sicherheit, Erholung und Ruhe (Porto) verhelfen. Weiter soll das Projektergebnis andere Regionen dabei unterstützen, Angebote für die Zielgruppe zu entwickeln.
Unsere Vision
In der (Ost-)Schweiz werden junge Menschen mit Demenz evidenzbasiert unterstützt, um soziale Isolation zu vermeiden und den Krankheitsverlauf mit präventiven Massnahmen optimal zu beeinflussen. Betreuende und pflegende Angehörige – insbesondere Partner, Partnerinnen und Kinder – finden passende Angebote, um mögliche Belastungen und gesundheitsschädigende Folgen zu vermeiden.
Projektförderung
Seit 2018 fördert Gesundheitsförderung Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) Projekte innerhalb der Themen nichtübertragbare Krankheiten, Sucht und psychische Gesundheit. Diese sollen die Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV) über die gesamte Versorgungskette stärken, um Lebensqualität sowie Autonomie der Patientinnen und Patienten zu fördern und den Behandlungsbedarf zu vermindern. Der Fokus liegt dabei auf neuen Ansätzen und Praktiken, welche helfen, präventive Angebote in die Gesundheitsversorgung zu integrieren.